
mit Spezialitäten aus dem Berner Oberland vom
11. August bis 2. September.
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Der Berner Alpkäse wird geprägt durch natürliche Alpweiden, spezielle Alpenkräuter sowie die gesunde, reine Bergluft.
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Saftige Alpweiden, traditionelle Verarbeitung und spezielle Lagerung führen zum einzigartigen Aroma des Berner Hobelkäses.
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Jaunpass. „Ausgerechnet bei Hedi und Ueli Tritten musste ich meine ganze Überredungskunst aufwenden, damit sie teilnahmen“, sagte der Käsereiberater Hansueli Bieri. Ueli Tritten hat beim Bruder Ruedi, einem ausgebildeten Käser, das Metier gelernt. Ueli und Hedi Tritten können beide im 700-Liter-Kessi käsen und siegten beim Hobelkäse und auch beim Berner Alpkäse AOC.

Fritz Gerber jubelt über den dritten Sieg hintereinander bei der Kategorie Mutschli
In der Kategorie Mutschli klassierte sich Fritz Gerber von der Jaunpasskäserei auf Rang 1, mit dem Maximum von 100 Punkten. Er produziert total 16 Tonnen Käse und fordert seine 24 Bauern zur Lieferung bester Milchqualität auf. Das zahlt sich aus: „Der Laden auf dem Jaunpass läuft super“, sagt er und lobt seine Mitarbeiterinnen Daniela und Barbara Ramseier und Bernadette Gysler. „Daniela kann auch käsen“, so Gerber. Nur die Mutschli mache er immer selber. Der Käsereiberater, Hansueli Bieri doppelte nach: „Mutschli sind wie kleine Kinder, die sofort frieren und gehätschelt werden müssen.“ Viel Gspüri sei nötig, einpacken, decken und gut dazu schauen.
Der Taxationsexperte Hans Aegerter fand die gerechte Bewertung der Käse schwierig und Hansueli Bieri stiess ins gleiche Horn: „Die Qualität der Käse wird immer besser und die Spitze breiter“, fasste Hansueli Bieri zusammen. Die Taxations-Experten hätten mit scharfem Blick wie Habichte Fehler suchen müssen, um noch kleinste Mängel zu entdecken, freute er sich über die Fortschritte in der Käseproduktion auf den 500 Berner Alpen und gratulierte den Sennen und Aelplern. Um den Geschmack der Konsumenten besser zu ergründen, seien von den 15 Experten erstmals vier Frauen im Einsatz gestanden. Eine weitere Neuerung fand grossen Anklang. Die Besucherinnen und Besucher machten regen Gebrauch von der Möglichkeit, den Käse zu degustieren. Der Nationalrat Fritz Abraham Oehrli freute sich an den schönen Käse und am Alpabzug mit den Treibern in Tracht und Samtmutz (Käserock), den mit Blumen dekorierten Kühen und dem Klang der Treicheln und Glocken.
Für Björn, einen kleinen Jungen, der oft mit der Familie auf dem Jaunpass im Wohnwagen übernachtet, war der Tag wichtig. Überall hatte er die Nase vorn und stand staunend im Vordergrund. „Das hier interessiert mich“, meinte er. Hingegen wollte er sich nicht schminken lassen und zeigte kein Interesse an den angebotenen Spielen für die Kinder. Der Präsident der Casalp, Alfred Santschi freute sich über die tolle Organisation (sogar TV DRS 1 war dabei und sendete in der Tagesschau einen Bericht) und das vielfältige Rahmengprogramm mit verschiedenen Ständen, Schätzspiel, volkstümlicher Musik (Schwyzerörgeliquartett Abebärg) und dem Jodeldoppelquartett Goldbächli, Boltigen auf dem Jaunpass. Auch die Gaststätten gaben ihr bestes und zogen mit ihren Gerichten Gäste an. Rösi Reichen

Hans Aegerter gönnt Hedi und Ueli Tritten den Sieg in den
Kategorien Berner Alpkäse und Hobelkäse AOC.